Torsionsschwingungsdämpfer
Die Vernetzung von EVM-Polymeren
Im Vergleich zu konventionellen Kautschuken zeigt Levapren® eine deutlich höhere Beständigkeit gegen UV-Licht, Ozon und höhere Temperaturen. Diese Eigenschaften sind im vollständig gesättigten, d.h. doppelbindungsfreien Molekül-Rückgrat des Polymers begründet.
Zur optimalen Vulkanisation dieses Polymers eignen sich daher alle Methoden, die sich auch bei der Vernetzung anderer Polymere mit geringem Doppelbindungsanteil bewährt haben: etwa der Einsatz von Peroxiden oder die Anwendung energiereicher Strahlung.
Levapren® lässt sich mit organischen Peroxiden unter den hierfür gewohnten Bedingungen vulkanisieren, etwa in Pressen, in gesättigtem Dampf oder in inerten Gasen unter Druck und Temperaturen über 160 °C. Zur Erzielung der gewünschten Vernetzungsgrade und damit maßgeschneiderten gewünschten Zugfestigkeiten und Bruchdehnungen des Vulkanisats kommen viele bewährte Kombinationen aus Peroxiden und Aktivatoren in Frage. Bei der Auswahl der besten Rezeptur für das optimale physikalische und elektrische Eigenschaftsprofil bei maximaler Lebensdauer helfen die Kautschuk-Experten von LANXESS - mit dem ganzen Know-How eines erfahrenen Synthesekautschuk-Anbieters.
